Chronik

 
 
Der Schützenverein wurde 1863 gegründet und trug damals den Namen "Zimmerstutzenschützenverein Biberbach" mit dem Sitz im Gasthaus Dirr (Huckerwirt).
 
Über die Anfänge des Schützenvereins Gemütlichkeit Biberbach sind nur spärlich Unterlagen vorhanden, da sämtliche Protokollbücher in den letzten Tagen des zweiten Weltkriegs, als Biberbach und Albertshofen in Flammen aufgingen, verbrannt sind.
 
1903 wurde ein zweiter Schützenverein gegründet, der seinen Sitz in der Gastwirtschaft „Zur Post“ hatte.
Grund: Die Honoratioren wollten den Schießtag am Mittwoch abhalten, während die Arbeiter und Handwerker den Samstag vorzogen, da sie am Sonntag nicht so früh aufstehen mussten.
 
Der damalige Hauptlehrer Riegg und Pfarrer Dr. Steinacker gründeten eine Theatergruppe des Schützenvereins. In der nachfolgenden Zeit wurden jährlich Theaterstücke aufgeführt.
Der Verein hatte nach dem ersten Weltkrieg ca. 65 Mitglieder.
 
1925 wurde eine Fahne geweiht, die Fräulein Zimmerer für den Schützenverein selbst gestickt hatte. Patenverein war der Schützenverein Gersthofen. Diese schöne Fahne ist heute noch vorhanden. Ein Jahr später musste Frl. Zimmerer für den Patenverein Gersthofen die selbe Fahne nochmals sticken.
 
1934 wurden die beiden Vereine durch Beschluss der NSDAP wieder zu einem Verein zusammengeschlossen, der in "Schützenverein Gemütlichkeit" umbenannt wurde. Der Sitz war in der Gastwirtschaft Dirr (Huckerwirt).
 
Im März 1945 hatte der damalige Vorstand, Karl Zerle, die vorhandenen Zimmerstutzen, in seinem Bienenhaus versteckt und teilweise in die Seitenwände der Bienenkästen eingebaut, weil er glaubte, dass dort die Amerikaner nicht nach Waffen und dergleichen suchen würden. Leider sind zwei Bienenstände mit 64 Bienenvölkern durch Phosphorbeschuss abgebrannt und mit den anderen Wertgegenständen wurden auch die Schusswaffen vernichtet. Bedauerlicherweise sind die Protokollbücher und die vorhandene Schützenkette, die anderweitig untergebracht waren, nie mehr zum Vorschein gekommen.
 
1952 wurde der Sportschützengau Wertingen gegründet, dem der Schützenverein Gemütlichkeit Biberbach, der auch Gründungsmitglied war, beitrat. Zu dieser Zeit konnten wieder brauchbare Gewehre erworben werden, was auch geschah.
 
1954 wurde, allerdings ein Jahr zu spät, das 90jährige Bestehen mit einem großen Preisschießen im Garten des Vereinslokals Dirr (Huckerwirt) gefeiert.
 
1958 beging man das 95jährige Gründungsfest ebenfalls mit einem großen Preisschießen und einem Festzelt. Es wurde wieder alles im Garten der Familie Dirr abgehalten.
 
1963 befasste man sich mit dem Gedanken, ein Schützenheim mit Kleinkaliber und Pistolenanlage zu erstellen.
 
1969 Baubeginn mit Holzfällern bei Herrn Vogt und Fürst Fugger im Tennenhof, das Holz bekamen wir kostenlos.
 
Ausstecken und Vermessen mit Aushub fand im Mai 1970 statt. Mit den Fundamenten begann man am 8. August 1970. Die Decke wurde am 21. November 1970 betoniert.
 
Im März 1971 ging es weiter mit sehr fleißigen Helfern. Die Nagelbinder wurden im Mai erstellt, so dass am 17. Juli das Richtfest gefeiert werden konnte. Das Dach wurde am 19. Juli 1971 eingedeckt und nun begannen die mühsamen Innenarbeiten.
 
Es ging im März 1972 weiter. Rigips verlegen, Fenster setzen, Malerarbeiten, Kaltasphalt anbringen, tapezieren, Keller verputzen, Wasser und Strom verlegen, Gardinen mit Stangen anbringen, Zaun erstellen, usw...
 
Im November 1972 fand die Eröffnung mit einer Feier statt. Der Kleinkaliber-Stand und die Pistolenanlage wurden 1973 endgültig fertig. Später wurden zwei Luftgewehrstände mit 11 elektrischen Scheibenanlagen dazugebaut. Bis 1974 betrugen die Eigenleistungen 10.940,5 Stunden mit einem erlaubten Stundensatz von 7,00 DM für Facharbeiter und 6,00 DM für Hilfsarbeiter, der den Betrag von 75.206,50 DM ergab.
 
Als im Herbst 1973 die Einweihung der Kleinkaliber-Schießanlage besprochen wurde, meldeten sich spontan einige großzügige Spender für die Beschaffung einer neuen Fahne. Die alte Fahne, 1925 geweiht, die von Fräulein Zimmerer gestickt wurde, war zu dieser Zeit wohl eine der schönsten Fahnen. Sie entsprach wegen ihrer kleinen Größe jedoch nicht mehr den Vorstellungen damaliger Zeit. Die neue Fahne wurde bei der Niederbayerischen Fahnenstickerei angefertigt. Sie zeigt auf einer Seite die Biberbacher Wallfahrtskirche mit dem Pfarrhof und auf der anderen Seite den Hubertushirsch, der ja schon auf der alten Fahne abgebildet war.
 
1974, das 111jährige Bestehen, war wohl ein Höhepunkt in der Nachkriegsgeschichte unseres Vereins. Fahnenweihe, Einweihung des Schützenheims mit Preisschießen Kleinkaliber 100 m und Pistole 25 m.
 
1975 begann man mit einem regen Schießbetrieb auf der Kleinkaliber- und Pistolenanlage.
 
1988:    125-jähriges Gründungsfest
 
1993:    130-jähriges Gründungsfest
 
Ab 1994 wurden wir dann auch BAUVEREIN genannt. Denn es wurde in den folgenden Jahren viele kleine und große An- und Umbauten auf dem Schützenareal durchgeführt.
Sicherheitstechnische- und Schallschutzauflagen seitens der Behörden zwangen uns einen kompletten Standumbau vorzunehmen.
Hier eine kurze Auflistung:
100m Stand komplett Überdachung (bis 25m mit Betondecke); 25m Stand komplett mit Betondecke; beide Kugelfänge erneuert; Scheibenzuganlage neugebaut; Pistolen-Duellanlage; Schallschutzwände beiderseits auf 100m Länge angebracht; Be- und Entlüftungsanlage musste eingebaut werden; „laufender Keiler“ Anlage (50m) angeschafft; Schießbüro erstellt; Standbeleuchtung; Scheibenbeleuchtung, Kameras, Zentralsteuerung uvm.
 
2004:    141-jähriges Gründungsfest (um 1 Jahr verschoben, wegen der großen Bauarbeiten am 100 m Stand).

Im Zuge all dieser Maßnahmen wurden auch die Toiletten umgebaut. Des weiteren haben wir eine Gas-Zentralheizung eingebaut. Auch im Luftgewehrbereich wurde eine der beiden Standanlagen komplett modernisiert.
Die Küche wurde auf neueste Technik gebracht, auch die Ausschanktheke wurde neugebaut.
 
2009 kam dann noch der Saalumbau mit neuer Bestuhlung hinzu. Ein „Rauchereck“ mit Windfang wurde ebenfalls noch erstellt.
 
2010 im Sommer wurde das Treppenhaus renoviert. Die Treppenstufen erhielten einen neuen Belag, die Wände und das Geländer wurden gestrichen. Desweiteren wurde eine neue Brennwert-Gastherme im Keller montiert. Sie ist wesentlich sparsamer und nun auch leichter zu erreichen.(Die alte Therme hing auf dem Dachboden). Auch unsere neu renovierte Vereinsfahne erhielt einen neuen Platz. Sie hängt nun im Saal, in der Mitte der großen Holz-Rückwand.
 
2011 während der Sommerpause fand eine komplette Küchenrenovierung statt. Da aufgrund neuer Hygienevorschriften ein zusätzliches Hand-Waschbecken mit Seifenspender gefordert wurde. Es wurden alle Möbel und Küchengeräte ausgebaut, die Wand mit einer strapazierfähigen Spezialtapete versehen und eine neue Holzdecke angebracht. Nach dem Wiedereinbau der gereinigten Möbel verpasste unser Schreiner der Küche eine neue Arbeitsplatte mit Randleisten. Eine neue, helle Deckenlampe rundete diese Renovierung ab.  

2012 im Frühjahr wurde das Flachdach vor dem Schützenheim (Betondecke LG Stand) von einer Fachfirma "wasserdicht" gemacht. Es wurden dabei einige Kreuzlagen von Bitumen-Schweißbahnen aufgebracht. Im Juli haben wir dann darüber eine hübsche Lärchenholzterrasse gebaut. Sie verschönert unseren vorderen Eingangsbereich.

Ende Juli haben wir unser Sommerfest der Könige gefeiert. Diese Party beinhaltete auch das Patenbitten der Waldeslustschützen aus Eisenbrechtshofen. Nach erfolgreichem Bestehen der geforderten Aufgaben haben wir unseren Nachbarschützen die Patenschaft zugesagt.

2013 unser Jubiläumsjahr - 150 Jahre Schützentradition in Biberbach. Am 04. und 05. Mai haben wir in einem kleinen aber feinen Rahmen unsere Jubiläumsfeierlichkeiten durchgeführt. Am Samstag, 04. Mai fand ein Abend der Ehrungen statt. Knapp 120 Ehrungen langjähriger bzw. verdienter Mitglieder wurden durchgeführt. Am Sonntag, 05. Mai stand dann ein Tag der offenen Tür im Schützenheim auf dem Programm.  

2014 Meisterschaft und Aufstieg im Gau-Rundenwettkampf (15 Schuß). Wir wurden ungeschlagen mit 16:0 Punkten Meister der F-Klasse. Damit sicherten wir uns den Aufstieg in die D-Klasse. Die Luftpistolenmannschaft musste im Bezirksrundenwettkampf (40 Schuß) leider aus der Gau-Oberliga absteigen.

2015 Meisterschaft und Aufstieg im Gau-Rundenwettkampf (15 Schuß). Wir schafften eine Sensation mit der Meisterschaft in der E-Klasse. Als Aufsteiger mit 15:1 Punkten ungeschlagener Meister und somit gleich nochmal weiter nach oben. Nun erwartet uns eine schwere Saison in der D-Klasse.

2016 im März übernahm Gerhardt Waldmann das Amt des 1. Schützenmeisters von Franz Deininger. Die LG/LP Mannschaft mußte leider aus der D-Klasse absteigen.

2017 Doppelmeisterschaft. Im Frühjahr durften wir eine Doppelmeisterschaft feiern. Die LP Mannschaft schaffte die Meisterschaft in der Gauliga und steigt somit in die oberste Gauliga auf. Die LG/LP Mannschaft erreichte die Meisterschaft in der E-Klasse und darf somit in der neuen Saison in der D-Klasse mitmischen.

Terminhinweise - News

LP Team wird Herbstmeister

Heimsieg gegen Ehingen damit ungeschlagener Herbstmeister.

Bericht.


Proklamation der Sieger

LG Königin ist Corinna Kraus mit einem 7,9 Teiler geworden. LG Vereinsmeisterin wurde Manuela Storr mit 95,6 Ringen im Finalkampf.


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LG Königin ist Corinna Kraus mit einem 7,9 Teiler geworden. LG Vereinsmeisterin wurde Manuela Storr mit 95,6 Ringen im Finalkampf.


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